Notfallseelsorge- Ausbildungskurs 2026 für Ehrenamtliche
- da sein, wenn das Leben aus den Fugen gerät
Notfallseelsorge bedeutet vor allem: da sein. Zeit mitbringen Zuhören. Aushalten. Halt geben. Sie drängt sich nicht auf, erklärt nichts schön und hat keine schnellen Lösungen. Aber sie schenkt menschliche Nähe, Orientierung in der ersten Zeit nach dem Ereignis und hilft, die nächsten Schritte zu gehen. Für viele Betroffene ist diese Begleitung ein wichtiger Anfang, um das Erlebte überhaupt verarbeiten zu können. Auch für eine Gemeinde ist Notfallseelsorge von großer Bedeutung. Sie ist gelebte Nächstenliebe und ein sichtbares Zeichen dafür, dass Kirche Menschen nicht allein lässt – gerade dann, wenn das Leben zerbricht. Dafür braucht es engagierte Frauen und Männer, die bereit sind, sich ausbilden zu lassen und einen Teil ihrer Zeit in diesen besonderen Dienst zu stellen. Wenn Sie sich vorstellen können, andere Menschen in schweren Momenten zu begleiten, oder wenn Sie mehr über die Notfallseelsorge erfahren möchten, freuen wir uns sehr über Ihre Kontaktaufnahme (Auskunft gibt ihnen Ihr leitender Pfarrer ihres Seelsorgebereiches, Ihr Landkreisbeauftragte/r oder Wolfgang Janus). Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass Hilfe und Hoffnung dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden.
Voraussetzung: Sie sind mindestens 23 Jahre jung, sie sind physisch und psychisch belastbar und besitzen ein Auto; die qualifizierte Ausbildung umfasst 100 Unterrichtsstunden: Der Kurs ist in 14 Module aufgeteilt, die einmal im Monat an einem Wochenende stattfinden. Das Erzbistum Bamberg übernimmt alle Auslagen für Material, Referentenhonorare und Mietkosten. Ihnen kostet der Kurs Zeit, ein selbstmitgebrachtes Mittagessen und die Fahrt zu den Orten an denen die Module stattfinden.