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Fortbildung Kinder & Jugendliche in belastenden Situationen

Fortbildung zum Thema „Kinder & Jugendliche im PSNV Einsatz“
Datum:
11. Apr. 2026
Art bzw. Nummer:
Qualifizierung
Von:
Martin Winkler, Diakon und Heilpädagoge in der teilstationären Jugendhilfe Neumarkt. Traumapädagoge. Ausgebildeter Notfallseelsorger und Fachberater PSNV im Landkreis Nürnberger Land & Tanja Rußwurm, Erzieherin und der stationären Jugendhilfe Altdorf, Traumapädagogin und Ausbildung in Ressourcen orientierter Traumafachberatung, Heilpraktikerin Psychotherapie i.A.; Notfallseelsorgerin Landkreis Nürnberger Land • Bernadette Sauerschell, Leiterin Lacrima Oberfranken, Notfallseelsorgerin
Ort:
Bistumshaus St. Otto, Heinrichsdamm 32, Bamberg

Was brauchen Kinder und Jugendliche

  1. Teil: In der Notfallseelsorge sind nicht selten Kinder oder Jugendliche betroffen. Der Verlust einer nahestehenden Person, das Erleben eins belastenden Ereignisses oder als Zeuge einen Unfall ansehen, können für Erwachsene bereits belastend sein. Kinder und Jugendliche sind hier aufgrund ihrer Entwicklung oftmals deutlich stärker betroffen.
    Im Seminar befassen wir uns mit dem anderen „betroffen sein“ von Kindern in einer belastenden Situation, den möglichen Reaktionen und dem Bedarf, der sich daraus ergibt.
    Was brauchen Kinder und Jugendliche wenn sie direkt betroffen sind und wie können wir sie bestmöglich unterstützen?
    Zu den Methoden: Mischung aus interaktiv, Wissensvermittlung und Gruppenarbeit
  2. Teil: Lacrima Oberfranken. Wir, stehen Ihnen bei einem Trauerfall in der Familie beratend und unterstützend zur Seite, denn oft weiß man als Elternteil oder Bezugsperson nicht, wie man mit einem trauernden Kind oder Jugendlichen umgehen soll. Der erste Impuls von Erwachsenen ist es oft, die Kinder und Jugendlichen zu schützen, indem man das Thema ausspart und möglichst nicht mit ihnen darüber spricht. Unsere Erfahrung aus der Arbeit in der Trauerbegleitung zeigt jedoch, dass Kinder und Jugendliche über den Trauerfall reden und auch die Wahrheit wissen möchten. Denn nur so kann es gelingen, einen guten Umgang mit der eigenen Trauer zu finden und zu erlernen.